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Annähernd 30 Innungen, die ihren Sitz in der Stadtgemeinde Bremen haben, sind unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Bremen versammelt.
Eine Innung ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Handwerksbetrieben, die in gleichen oder ähnlichen Berufsfeldern tätig sind. So gibt es in Bremen beispielsweise eine Maler- und Lackiererinnung, eine Elektroinnung, eine Bauinnung, eine Bäckerinnung usw..
Die Innungen kann man als Fundament der Organisationen im Handwerk bezeichnen. Innungen engagieren sich besonders im Bereich Ausbildung.
Die einzelnen Handwerksberufe erhalten mit den Innungen zudem die Möglichkeit, in einem starken Zusammenschluss eigene Lobbyarbeit zu machen, den einzelnen Beruf, das sogenannte Gewerk, voran zu bringen und sich in die Politik einzumischen.
Das gelingt auf regionaler Ebene durch die Innung vor Ort, auf Landesebene durch Landesinnungsverbände und auch auf Bundes- und Europaebene, denn für die dortige Vertretung gibt es Bundesinnungsverbände.
Das Innungsmitglied gehört direkt der regionalen Innung an, wird aber gleichzeitig durch den dreistufigen Aufbau auf allen Ebenen vertreten.
Die Kreishandwerkerschaft bündelt die Innungsinteressen. Sie nimmt die Gesamtinteressen der rund 1.600 selbstständigen Handwerksbetriebe wahr. Zuständig ist sie zudem für die Unterhaltung von Selbsthilfeeinrichtungen des Handwerks, insbesondere der Versorgungswerke.
Von einen Großteil der bremischen Innungen wurde deren Geschäftsführung auf die Kreishandwerkerschaft Bremen übertragen. Die Kreishandwerkerschaft versteht sich deshalb auch als moderner Dienstleister für die Innungen und deren Betriebe mit einem breiten Aufgabenbereich.
Die Kreishandwerkerschaft Bremen nimmt durch mittelbare und unmittelbare Einbindung in handwerkliche, private, staatlich oder politische Organisationen und Institutionen vielfältigen, konstruktiven Einfluss, der kontinuierlich ausgebaut wird.
Auch werden einige Landesinnungsverbände auf Bundesebene von der Kreishandwerkerschaft Bremen betreut. Ca. 425 Leiter von Innungsbetrieben sind in den Vorständen der Innungen ehrenamtlich tätig. Sie werden von ca. 10 hauptamtlichen Mitarbeitern unterstützt.
Im Unterschied zur verpflichtenden Eintragung in die Handwerksrolle bei der Handwerkskammer ist die Mitgliedschaft in der Innung freiwillig. In der Innung finden sich die Betriebe, die ihr Handwerk voran bringen wollen, die sich engagieren und die Gemeinschaft als Schlüssel zur Zielerreichung verstehen.
Für Anregungen und Kritik sind die Innungsvorstände und der Vorstand und die Geschäftsführung der Kreishandwerkerschaft Bremen dankbar, denn nur so können sie besser werden.
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